Unsere Stadtteile

Helmhof und Untergimpern

Umgeben von Wald liegen die beiden Stadtteile Helmhof und Untergimpern. Über die Jahrhunderte geprägt durch Landwirtschaft und Forst, erlebten beide Ortsteile nach dem zweiten Weltkrieg durch die verschiedenen Industrieansiedlungen in Neckarbischofsheim und Untergimpern einen Aufschwung.

Helmhof, bis Anfang der 50er Jahre in einen hessischen und einen badischen Teil getrennt, wurde 1952 mit seinem hessischen Bereich und dem Wimpfener Forst eingemeindet. Was vor ca. 300 Jahren als Ansiedlung für Waldarbeiter, Tagelöhner, Holzhauer und Kohlenbrenner begann, entwickelte sich in den letzten vierzig Jahren zu einer fast reinen Wohngemeinde. „Das gesellschaftliche Leben im Stadtteil Helmhof prägen die beiden Chöre Männer- und Frauenchor „Eintracht“ Helmhof sowie der im Jahre 1956 gegründete Reitverein Krebsbachtal e. V. In Anerkennung an die Vereinsleistungen wurde durch die Stadt und den Vereinen zu Förderung des kulturellen Lebens das Gemeinschaftshaus errichtet, welches im unteren Teil den kommunalen Kindergarten beheimatet.“*

Ausdrücklich genannt wird der Ortsteil Untergimpern erstmals in einer Urkunde von 1359, als „der Edelknecht Rafen von Fürfeld und seine Söhne ihren Anteil an den Dörfern „zu obern Guntbure und zu nidern Guntbure“ an Engelhard von Hirschhorn verkauften!.*

Mitte des 19. Jahrhunderts lebten etwas mehr als 500 Menschen in Untergimpern. Langsam vollzog sich ein Wandel. Die Anzahl der in Untergimpern wohnenden Industriearbeiter stieg langsam aber stetig an. Da jedoch am Ort selbst kaum Arbeitsplätze vorhanden waren, mussten bereits zu Beginn des zweiten Weltkrieges von 189 Erwerbstätigen 153 auswärts arbeiten. „Erst in den siebziger Jahren siedelte sich mit der Firma Tele-Quarz ein größerer Betrieb in Untergimpern an.“*

Die Sportgemeinschaft Untergimpern, der Bürgerverein und die Freiwilligen Feuerwehr prägen das kulturelle Leben. Mit dem Rathauskeller ist nach langen Jahren auch wieder eine Gastwirtschaft in Untergimpern geöffnet. Mit dem Bau eines kommunalen Kindergartens in den neunziger Jahren verbesserte sich die Infrastruktur für die Familien.

* Zitate aus: Villa Biscovisheim 988-1988

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