Neckarbischofsheim. Beim Baugebiet „Bitzweg“ gerät der Neckarbischofsheimer Bürger- und Bauamtsleiter Jürgen Böhm ins Schwärmen. Während in den umliegenden Gemeinden fast keine Grundstücke mehr verkauft werden, kann er für die Stadt Neckarbischofsheim auf eine stolze Bilanz der letzten Monate zurück blicken.
Zum Ende des Jahres 2007 wurde mit dem Büro Gesellschaft für kommunale Baulanderschließung in Karlsruhe GkB mbH des Ingenieurs Harald Miltner ein städtebaulicher Vertrag zur Erschließung von zehn Bauplätzen hinter dem Schlosspark in Neckarbischofsheim geschlossen.
Der Bebauungsplan für das kleine Baugebiet wurde im Februar 2008 rechtskräftig und mit den Erschließungsarbeiten konnte begonnen werden.
Obwohl man sich im selben Jahr auf der Baumesse in Sinsheim mit dem größeren Neubaugebiet „Eichertstal“, welches fast zeitgleich erschlossen wurde, präsentierte, konnte bei dieser Gelegenheit schon das erste Grundstück im Baugebiet „Bitzweg“ an ein junges Ehepaar aus Leimen verkauft werden.
Noch während der Kanal verlegt, die Wasserleitungen in die neuen Bauplätze gelegt wurden, konnten schon die nächsten Kaufverträge protokolliert werden.
Der für die Vermarktung der städtischen Baugrundstücke zuständige Bauamtsleiter freute sich nach seinen Angaben, dass es eine tolle Situation war, den Bauwilligen gleich zwei doch sehr unterschiedliche aber interessante Baugebiete „Eichertstal“ und „Bitzweg“ zeitgleich präsentieren zu können.
Voller Freude konnte Bürgermeister Hans-Joachim Vogt nun in der letzten Gemeinderatssitzung bekanntgeben, dass im Dezember die letzten Baugrundstücke entlang des Bitzweges an eine Familie aus Mühlhausen verkauft werden konnten. Dadurch konnte der Kredit auf dem Treuhandkonto, das zur Finanzierung der Bauplätze eingerichtet wurde, erheblich reduziert werden. Bis auf ein Haus wurden bisher alle Häuser von der ortsansässigen Firma Holzbau Hauck errichtet.



