Was Hoffenheim in der Fussball-Bundesliga, das ist Neckarbischofsheim in der Solar-Bundesliga. Ein kleiner Ort mischt kräftig mit. Aktuell belegt die Stadt Neckarbischofsheim Platz 316 in der obersten Liga. Im Rhein-Neckar-Kreis rangiert man hinter den Städten Walldorf und Malsch sogar auf dem dritten Platz. Um diesen Platz zu festigen, ja sogar ausbauen zu können, dafür gibt die Stadtverwaltung nun eine steile Vorlage.
Bereits im Jahr 2008 wurde durch das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises die Bereitschaft der Kommunen an einer Teilnahme am Forschungsprojekt SUN-AREA erfragt.
Im Neckarbischofsheimer Rathaus wurden die Chancen, die eine solche Teilnahme bietet rasch erkannt. Nach kurzer Rücksprache mit der Leiterin des Projekts, Frau Prof. Dr. Martina Klärle vom Steinbeis Transferzentrum Geoinformations- und Landmanagement in Weikersheim, konnte Bürger- und Bauamtsleiter Jürgen Böhm den unterschriebenen Dienstleistungsvertrag weiterleiten.
Ziel des Projekts Sun-Area war es, das Potenzial jeder Dachfläche zur Nutzung der Sonnenenergie für die Strom- oder Wärmeproduktion in Neckarbischofsheim zu ermitteln. Auf Vermessungsflügen wurden mittels Laserscans Daten erfasst, auf deren Grundlage Dachneigung, -ausrichtung, und Schattenwurf durch umliegende Objekte berechnet werden. Auf Basis dieser Daten können die optimalen Standorte für Photovoltaikanlagen ermittelt werden.
"Die Ergebnisse der Analyse sollen als Basis z.B. für weitergehende Energieberatung dienen", so Böhm. Für jedes Dach in Neckarbischofsheim kann man nun erfahren, ob, wo und wie gut es für die Nutzung von Solaranlagen geeignet ist. Das Solarkataster kann den Bürgern als Entscheidungshilfe dienen und ihre Aufmerksamkeit auf das Potenzial ihrer Dächer lenken.
Welche Strom- oder Wärmeerträge eine Solaranlage auf den jeweiligen Dächern erbringen kann erfahren Sie hier: http://www.leader-neckar-odenwald-tauber.de. Bitte danach auf Button "SUN-AREA" klicken.

