Neckarbischofsheim. Seine mittlerweile 7. Reise unternahm der Neckarbischofsheimer Schuljahrgang 1937, in diesem Jahr an die Nordseeküste. Frohgelaunt startete der Tross mit großen Erwartungen zur 5-Tages-Reise. Erstes Etappenziel war Papenburg, nicht ohne zwischendurch ein ausgiebiges Sektfrühstück und Vesper am Bus eingenommen zu haben. In Papenburg stand die Führung durch die Werftanlage auf dem Programm, in der die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gebaut werden. Beeindruckend für die Reiseschar war vor allem dass die Schiffe im Legosystem zusammengesetzt und in Blockbauweise aufgebaut werden. Gegen Abend traf man im komfortablen 4-Sterne-Hotel „Alte Post“ bei Aurich ein.
Die Besichtigung der Insel Norderney stand am zweiten Reisetag auf dem Programm. Von Norddeich wurde mit der großen Fähre auf die Insel übergesetzt. Danach erfolgte die Inselrundfahrt, vorbei an Deichen, Dünen, Strand und Leuchtturm. Eine Sitzprobe im Strandkorb durfte natürlich nicht fehlen. Ein ausgiebiger Bummel durch die Stadt schloss sich an, wobei das Flair dieser Nordseeinsel überall zu spüren war. „Bei den sonnigen und angenehmen Temperaturen war dies das Highlight unserer Reise“, schwärmte Christa Freier, die Cheforganisatorin in ihren Erzählungen.
Nach Emden führte die Fahrt am dritten Tag die Gruppe. Nach einem längeren Aufenthalt in der Fußgängerzone, vorbei am bekannten Obst- und Blumenmarkt, wurde die Hafenanlage besichtigt, in der ein Teil der deutschen Lkw- und Pkw-Produktion in alle Welt verschifft wird. Vorbei am malerischen Greetsil, der Charme des alten Fischerdorfes begeisterte die Neckarbischofsheimer, vor allem der Straßenbelag aus gebrannten Klinkersteinen, wartete schon die Seehund-Aufzuchtstation in Norddeich auf die Kraichgauer. Ein letzter Stopp erfolgte an diesem Tag in Neßmersiel, wo man bei Ebbe durch das Watt zur Insel Baltrum hätte laufen können.
Am letzten Tag führte der Weg der Küste entlang nach Wilhelmshaven. In der nach dem Wiederaufbau großzügig gestalteten Fußgängerzone wurden die obligatorischen Matjesbrötchen verspeist, bevor die nächste Hafenrundfahrt anstand. Auf dem Weg nach Neuharlingersiel erläuterte der Reiseleiter die Landgewinnung an der Nordseeküste, das bei den Süddeutschen Gästen mit Erstaunen zur Kenntnis genommen wurde.
Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen für die Reiseschar vom Hotel, in dem sich alle sehr wohl gefühlt hatten. Mit einem Abstecher über Bremen, bei dem mit einem kundigen Stadtführer die mächtigen Gebäude und wunderschönen Fassaden bestaunt wurden, ging es bei guter Stimmung und bester Verpflegung im Bus Richtung Heimat in das Wohlfühlstädtchen. Zwischendurch wurde der Organisatorin Christa Freier und Bus-Touristik Gfrerer in herzlichen Worten gedankt, ebenso dem Fahrer „Sunnyboy“ Frank. Erneut ging für den Schuljahrgang 1937 eine sehr schöne Reise zu Ende. Eine Nachlese wird es im Spätsommer im Forsthaus geben.

