Neckarbischofsheim. „Großbrand im Adolf-Schmitthenner-Gymnasium“ lautete die Einsatzalarmierung am frühen Donnerstagabend für die Feuerwehren aus Neckarbischofsheim und Waibstadt. Allerdings handelte es sich lediglich um eine gemeinsame Übung beider Wehren. Nach einer Fettexplosion stand beim Eintreffen der Neckarbischofsheimer Floriansjünger bereits ein Teil des Gebäudes unter Rauch. Ein zweiter Brand machte es notwendig, die Waibstadter Wehr nachzualarmieren.
Zunächst übernahmen die Neckarbischofsheimer die Personenrettung und Brandbekämpfung im Bereich der neuen Mensa. Im weiteren Verlauf der Übung wurden die aktiven Wehrmänner von den Waibstadter Kameraden tatkräftig unterstützt, die den Seitenflügel des Gebäudes in Angriff nahmen. Alle vermissten Personen konnten so in relativ kurzer Zeit in dem weitläufigen Areal aufgefunden und geborgen werden. Durch den Einsatz der Lüfter beider Wehren, war eine zügige Entrauchung des Gebäudes gewährleistet. Auch die Brandbekämpfung der Vorder- und Rückseite des ASG klappte ausgezeichnet.
„Die gemeinsame Übung beider Wehren hat wieder einmal gezeigt, wie effektiv die Zusammenarbeit sein kann und wie wichtig diese gerade beim Einsatz in größeren Objekten ist“, stellte Abteilungskommandant Thomas Ernst fest.
Nach der gemeinsamen Übung fand man sich zu einem gemütlichem Plausch im Gerätehaus in Neckarbischofsheim bei hausgemachtem Wurstsalat und Getränken ein, bei dem alle Wehrmänner und –frauen teilnahmen.



