Friedensbaum im Schlosspark gepflanzt

Gemeinschaftsaktion der Stadt Neckarbischofsheim und dem Verein für Heimatpflege

„Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder! Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse“       (Antoine de Saint-Exupéry)

Bei strahlendem Sonnenschein und vor viel Publikum wurde am 17. Mai 2019 im Schlosspark von dem Schriftsteller Laurent Guillet, HHHauptinitiatorin Corinna Lorenz, Bürgermeisterin Tanja Grether und dem Stv. Vorsitzenden des Vereins für Heimatpflege, Thomas Mayer, ein Friedensbaum gepflanzt. Jeder durfte mithelfen, die Erde um den Baum zu schaufeln. Auch zwei Grundschulklassen waren mit großer Freude am Werk.Eine Tafel weist nun in 4 Sprachen auf den Hintergrund dieser Aktion hin.Im Jahr 2018 hatte Laurent Guillet den Weg eines im 2. Weltkrieg deportierten Menschen von der Bretagne bis nach Tschechien zu Fuß nachvollzogen. Eine Station auf seiner Wanderung war Neckarbischofsheim. Der Verein für Heimatpflege war durch die Bürgermeisterin darüber informiert worden und organisierte eine Übernachtung.Daraus entstand eine Freundschaft, aus der das Pflanzen eines Friedensbaums folgte.„Wir sind jetzt Teil einer Route von Friedensbäumen quer durch Europa“, unterstrich Bürgermeisterin Tanja Grether die Bedeutung dieses europäischen Friedensprojekts. Es ist der 15. Baum auf dem Weg des Mannes, der nie mehr nach Hause gekommen ist, im Rahmen der 'längsten historischen Schnitzeljagd der Welt'.Das Buch dazu nennt sich: „Er hieß Joseph" Durch diese Aktion soll daran erinnert werden, dass solches Kriegsleid nie wieder in unseren Ländern passiert!Der Friedensbaum ist ein Ginkgo biloba Mariken, erklärte Corinna Lorenz, die zusammen mit dem Autor Laurent Guillet den Baum gestiftet hat. „Ein Ginkgo hat große symbolische Bedeutung, er steht für Frieden und Freundschaft“, so Corinna Lorenz.Der Verein für Heimatpflege spendete die Gedenktafel und die dazugehörigen Broschüren.Autor Laurent Guillet, der sehr gut deutsch spricht, erzählte wie sich seine Idee der Friedensbäume entwickelt hat. Über die herzliche Aufnahme in Neckarbischofsheim und die Offenheit vor Ort freut er sich sehr.Der Dank aller Beteiligten gilt der Stadt, besonders Herrn Höllmüller vom Bauhof, der Grundschule Neckarbischofsheim, die mit 2 Klassen tatkräftig mitgeholfen hat und allen Helferinnen und Helfern, die zu dieser Aktion beigetragen haben.

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