Corona-Soforthilfe

Antragstellung beim Ministerium über die Kammern (IHK oder Handwerkskammer) ab sofort möglich

Corona-Soforthilfe: Ab sofort sind Anträge möglich!Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm Corona-Soforthilfe aufgelegt. Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Ob und unter welchen Voraussetzungen Ihr Unternehmen im Einzelfall förderfähig ist, entnehmen Sie bitte aus den FAQs der jeweiligen Seiten.

Wer wird gefördert?
Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.

Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit unter fünf Beschäftigten sind nur insoweit antragsberechtigt, als dass sie mit ihrer selbständigen Tätigkeit das Haupteinkommen oder zumindest ein Drittel des Nettoeinkommens eines Haushalts bestreiten.

Was wird gefördert?
Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:
9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt.

Hilfestellung bietet das Benutzerhandbuch zur Definition von KMU.

Antragsverfahren
Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe des Landes Baden-Württemberg oder eines anderen Bundeslandes für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.

Online-Antragsverfahren (derzeit Serverprobleme)

Antrag als PDF

Für alle Mitgliedsunternehmen der Industrie und Handelskammer (IHK): Allgemeine Fragen zur Beantragung der Soforthilfe Corona finden Sie auf der Webseite der IHK Rhein-Neckar.

Für alle Mitgliedsunternehmen der Handwerkskammer (HWK): Allgemeine Hinweise zur Beantragung der Soforthilfe Corona finden Sie auf der Webseite der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald.

Alle Unternehmen, die kein Mitglied in einer der beiden Kammern sind, können trotzdem einen Antrag auf Soforthilfe Corona stellen. Die Angabe einer Kammer-Mitgliedsnummer ist somit nicht notwendig.
Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Hotline oder senden Sie eine Mail an wirtschaftsfoerderung@rhein-neckar-kreis.de.

Kontakt

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