Notizen aus dem Rathaus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich hatte Ihnen versprochen, dass Sie an dieser Stelle regelmäßig Informationen aus dem Rathaus erhalten.

Tue Gutes und rede darüber! 
Unsere Vereine leisten Außerordentliches, ohne ihr engagiertes Ehrenamt wäre unser Leben sehr trist. Viele Dinge, die getan werden, fallen gar nicht auf, sie fliegen unterhalb des Radars. Ein Beispiel dafür: die kleinen Schilder an den historischen Stellen der Stadt. Der Verein für Heimatpflege hat an diversen Lokalitäten schon vor längerer Zeit kleine Schilder angebracht, so wie auf diesem Bild beim Brunnenweible. Das Besondere daran sind die kleinen schwarz-weißen Vierecke an der Seite, die sogenannten QR-Codes. Mit einem Mobiltelefon können Sie den Code scannen und landen so auf einer Internetseite mit noch viel mehr Infos, Bildern oder gar Videos zu dem historischen Schatz. Danke für diese wundervolle Arbeit an den Verein für Heimatpflege. Bitte machen Sie Gebrauch von diesem Angebot!

Mit Rücksicht geht alles besser: 
Immer wieder bekommen wir solche Bilder, diesmal aus der Mühlstraße in Untergimpern. Ein Wendehammer wird zugeparkt, Parkverbote werden ignoriert, Menschen mit Kinderwagen oder Rollator der Fußweg genommen. Schade eigentlich, dass (wie hier auf dem Bild) die Lauffaulheit einzelner dafür sorgt, dass Anwohner an der Durchfahrt gehindert oder gar zu langen Rückwärtsfahrten genötigt werden. Wohl zu lange wurde das von uns als eine Art Kavaliersdelikt hingenommen – dabei ist es einfach nur dreist. Wir werden in dieser Woche nochmals das Gespräch suchen, danach gibt es dann Knöllchen, ganz ohne Vorwarnung.


Social Media, positiv eingesetzt:
Vielleicht haben einige von Ihnen am vergangenen Wochenende unsere Bilder bei Facebook gesehen: Glasscherben auf dem ASG-Pausenhof. Was für eine Schweinerei. Doch hier erwies sich Social Media einmal als Segen: Jemand gab einen Tipp, und die Jungs, die Mist gebaut hatten, meldeten sich am Samstag kleinlaut bei mir und traten zum Reinigungs- und Aufräumdienst an. Heilsame Erfahrung, hoffentlich.

Ohne Satzungen läuft nichts:
Als Nichtbürokrat fällt es mir nicht ganz leicht, es zuzugeben: Ohne Satzungen wird unser Zusammenleben kaum noch gelingen. Viele dieser „Gebrauchsanleitungen“ wurden viel zu lange nicht aktualisiert, doch meine Mitarbeiter, hier vor allem Jürgen Böhm, Mareike Guschl, Marion Adams und Daniel Schneider, haben sich an die Kärrnerarbeit gemacht und sich intensiv um Feuerwehr, Friedhof und weitere Dinge gekümmert. Erste Ergebnisse werden kommende Woche (8.12., 19.30 Uhr) in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2020 behandelt. Sie sind herzlich zu der Sitzung unter Corona-Bedingungen eingeladen.

Der Spielplatz wird!
Im neuen Baugebiet Unter dem Linsenkuchen herrscht reges Treiben. Die ersten Häuser stehen bereits, der Kinderspielplatz mit wunderschönem Holzspielzeug nimmt immer mehr Form an. Gehen Sie ruhig mal bei einem Winterspaziergang durch das neu entstehende Areal. Es lohnt sich.

Ich wünsche Ihnen gute Energie! Bleiben Sie gesund.

Thomas Seidelmann
Der Bürgermeister

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