Notizen aus dem Rathaus

Liebe Menschen aus unserer Stadt,

eine weitere Corona-Woche liegt vor uns, doch wir als Ihre Verwaltung lassen den Kopf nicht hängen und arbeiten mit Sicherheitsabstand und großem Einsatz für Sie weiter. Diese Woche habe ich diese Themen für Sie: 

Rehkitzrettung im RNK – Jäger, Landwirte und private Grundstückseigentümer aufgepasst! Wir möchten Sie gerne über den gemeinnützigen Verein „Rehkitzrettung Rhein-Neckar e.V.“ informieren, welcher sich Ende letzten Jahres gegründet hat. Das ehrenamtlich engagierte Team des Vereins hat es sich zur Aufgabe gemacht, während der Mähsaison Landwirte und Jäger bei der Suche nach Wildtieren zu unterstützen. Dafür werden die Wiesen in den frühen Morgenstunden mit einer Drohne und Wärmebildtechnik nach Jungwild abgesucht, um deren „Mähtod“ zu verhindern. Das Einsatzgebiet des Vereins umfasst den ganzen Rhein-Neckar-Kreis. Weitere Informationen zum Verein, dessen Aufgaben und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite unter http://rehkitzrettung-rhein-neckar.de.

Der 2. Digitale Bürger-Dialog findet am 21. März statt, auf Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger erst abends um 19.30 Uhr. Sie müssen sich also entscheiden: Tatort im Ersten oder Seidelmann live und in Farbe. Ich freue mich auf alle, die das Geschehen in der eigenen Lebensgemeinde sowie die Kommunalpolitik dem Sonntagskrimi vorziehen. Nach dem tollen Erfolg des 1. Dialogs, den sich mittlerweile über 2500 Menschen angeschaut haben, würde ich gerne etwas früher als geplant mit Ihnen in den Austausch kommen wollen. Die Veranstaltung ist wieder live bei Facebook, die gesamte Aufzeichnung können Sie später auch bei Youtube und auf der Homepage der Stadt anschauen. 

Home, sweet home … Die Welt giert nach Wohnraum, und wenn man den Trendforschern glauben darf, erleben wir in den nächsten Jahren eine steigende Stadtflucht. Auf dem Land ist es sooo schön – wer hätte es gedacht?! Nun werden Sie sich fragen, was das mit dem Bild hier zu tun hat. Genau kann ich das auch nicht sagen. Doch ich mutmaße, dass der Erbauer dieses fürstlichen Wochenenddomizils im Gewann „Sternet“, auf das die Verwaltung von vielen von Ihnen angesprochen wurde, sich bereits auf die rasant steigende Nachfrage nach Wohnraum durch Städter vorbereiten wollte. Clever, denn Wohnraum ist bei uns ebenso rar wie begehrt. Nicht so clever, dass so ein Bauwerk mit sehr schönem Weitblick einfach so gebaut wird. Ohne Nachfragen, vielleicht sogar ohne Genehmigung? Wir ermitteln gerade den Baumeister, offenbar ein allzu forscher Jagdfreund – ein Schild am Bauwerk lässt darauf schließen. Fortsetzung folgt.

Impftermine mit Gruppendynamik: Ich habe mich über das unabgesprochene, unkoordinierte Vorpreschen einiger Bürgermeisterkollegen aus dem Rhein-Neckar-Kreis beim Thema Impfen etwas geärgert. Wo bleibt die Solidarität, wenn plötzlich ein Überbietungswettbewerb stattfindet, durch den am Ende des Tages niemandem geholfen ist?! Denn eines ist klar: Keine Verwaltung hat eine „Geheimnummer“, über die sie für ihre Bürger Impftermine besorgen kann. Auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen also ohne Unterlass die 116 117 wählen oder einen Online-Termin buchen – mit dem gleichen Aufwand wie jeder andere Mensch auch. Dass wir helfen, wenn Senioren an der Hotline scheitern oder niemand aus der Familie für sie die nicht so leichte Online-Terminbuchung übernehmen kann – das ist selbstverständlich. Ich selbst bin mehrfach zwischen 0 und 4 Uhr im World Wide Web unterwegs gewesen, um Termine für Bedürftige auszumachen. Doch im Grund ist das mehr Krampf als Lösung. Es wäre deutlich besser gewesen, gemeinsam auf eine deutliche Erweiterung der Hotline-Personalausstattung zu dringen und die alte Idee eines Rückrufservice einzufordern. Dass der erst jetzt nach Wochen kommt, halte ich für die eigentliche Panne. Verzögerungen bei der Impfstoffproduktion liegen dagegen in der Natur der Sache.
Gut ist also, dass seit diesem Montag „Gruppen-Vormerkungen“ in Baden-Württemberg möglich sind. Damit die mit dem Call-Center (Rufnummer 116 117) abgesprochen werden können, braucht es eine bestimmte Vorgehensweise. Wie genau die ist, lesen Sie auf unserer Homepage. Nur so viel: Eine Person kann mit etwas Vorbereitung über die 116 117 telefonisch eine ganze Liste von Personen anmelden. Und, falls es funktioniert, gibt es sogar einen Rückruf des freundlichen Call-Center-Mitarbeiters und viele Termine. Hoffen wir, dass das so klappt. Denn dann können auch wir als Verwaltung einen sinnvollen Beitrag leisten, indem wir (und engagierte Gruppen aus der Bevölkerung) diese Gruppen-Vormerkungen organisieren.  

Bleiben Sie gelassen, energiegeladen und seien Sie nett zueinander!

Ihr Thomas Seidelmann
Der Bürgermeister

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