Notizen aus dem Rathaus

Liebes Team Neckarbischofsheim,

diese Themen beschäftigen uns diese Woche:

Bauhofmitarbeiter in Hochwassergebiet:
Zusammen sind wir seltener allein – aus diesem Grund sollte es Gemeindeverwaltungsverbände eigentlich geben. Dass und wie es klappen kann, hat sich heute gezeigt. Der Waibstadter Bauhofleiter meldete sich bei uns und fragte, ob auch andere GVV-Gemeinden Bauhofpersonal als Katastrophenhelfer abstellen würden. Durch persönliche Kontakte in eine der vom Hochwasserdesaster betroffenen Gemeinden hatte er erfahren, dass dort dringend Helfer gesucht seien. Leute, die zupacken können, die mit Flex, Motorsäge und Hochdruckreiniger vertraut sind. Unser Bauhof hat sich sofort bereit erklärt, und so fuhren unsere beiden Jüngsten, Jonas Frank und Pascal Bohn, mit allerhand Gerätschaften im Gepäck für mehrere Tage in die Katastrophenregion. Unsere besten Wünsche und unser Dank begleiten sie und die anderen Helferinnen und Helfer aus den Bauhöfen des GVV Waibstadt.

Stillstand am Gleis: 
Über das Projekt „Reaktivierung der Krebsbachtalbahn“ habe ich hier vor einigen Wochen geschrieben. Die Frage, wie es weitergeht mit der Bahn, hatte ich dem Kreis und auch unseren Landtagsabgeordneten gestellt. Eine Antwort bekam ich erst vor wenigen Tagen, nämlich aus dem Landkreis Heilbronn. Der dortige Erste Landesbeamte beichtete, dass der Landkreis Neckar-Odenwald sich (vorerst?) aus den Gesprächen verabschiedet habe, weil Siegelsbach und Hüffenhardt in der Reaktivierungsplanung nicht die erwartete Rolle gespielt hätten. Nun soll es Gespräche zwischen Heilbronn und Heidelberg geben, um eine neue Kostenverteilung zu entwickeln. Außerdem müssen Bund und Land sich äußern, denn es geht um Kosten, die keine Kommune stemmen kann: die oft beschworenen Betriebskosten. Ohne eine vollumfängliche Übernahme dieser Kosten durch Bund und Land hätte sich das Projekt wohl schnell erledigt. Ich hoffe, wir können bald wieder in Gespräche eintreten, befürchte jedoch, dass bis zur Bundestagswahl nur Wahlk(r)ampf zu sehen und hören sein wird.

Seidenbaum für Seidelmann: 
Unser Schlosspark hat eine neue Attraktion: einen Seidenbaum, gestiftet vom Förderverein ISbN. Natürlich gehört der Baum nicht dem BM, sondern der Stadt, doch laden Name des Baums und Name des BM zu Wortspielereien ein. Gepflanzt wurde das Prachtstück, das im Herbst wunderschön blüht, unweit des Haupteingangs. Ich bedanke mich sehr herzlich im Namen der gesamten Bürgerschaft für die nachhaltige Spende der ISbN und verweise gerne an die Pressemitteilung des Vereins weiter hinten in diesem Nachrichtenblatt. Zur Übergabe fanden sich Frau Dr. Cornelia Sussieck und Dr. Rainer Köthe am vergangenen Montag im Schlosspark ein.

Bleiben Sie freundlich, gelassen und sportlich!

Ihr Thomas Seidelmann
Der Bürgermeister

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