Die asiatische Tigermücke
Die Population der Asiatischen Tigermücke im Rhein-Neckar-Kreis nimmt zu. Zudem gibt es laut Meldungen aus dem Jahr 2025 einen signifikanten Anstieg der Zahlen. In Schriesheim ist bislang offiziell noch keine Asiatische Tigermücke gesichtet worden. Doch dies scheint bei dem signifikanten Anstieg in der Region nur noch eine Frage der Zeit.
Die Tigermücke ist eine exotische und invasive Stechmückenart, die ursprünglich aus Südostasien stammt und sich in den vergangenen Jahren auch in Deutschland ausgebreitet hat. Vergangenes Jahr kamen im Rhein-Neckar-Kreis sieben neue Gemeinden mit nachgewiesenen Tigermücken hinzu. Insgesamt gibt es nun 15 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis mit Tigermückenpopulation.
Woran erkennt man die Asiatische Tigermücke?
Sie ist kleiner als heimische Stechmücken (3-8 mm) und hat einen schwarzen Körper mit auffälligen weißen Streifen. Sie ist tagaktiv und sehr stechfreudig.
Besteht eine Gesundheitsgefahr?
Die Tigermücke kann Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen. Derzeit besteht in Deutschland jedoch nur ein geringes Risiko einer Übertragung.
Maßnahmen zur Bekämpfung der Tigermücke:
- Wegräumen von unnötigen Behältern
- Lückenloses Abdichten von Regenfässern mit Netz oder Deckel
- Wöchentliches Ausleeren von Wasserbehältern wie Gießkannen oder Eimer
- 14-tägige Anwendung von Bti-Tabletten, falls Wasseransammlungen nicht zu vermeiden sind
Die Stadt Schriesheim appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger sich an Präventionsmaßnahmen zu beteiligen und eine Vermehrung der Tigermücke zu verhindern.
Wenn Sie eine Tigermücke gesichtet haben, können Sie Ihre Meldung mit einem Foto an tigermuecke(at)rhein-neckar-kreis.de senden.
Umfangreiche Informationen zur Asiatischen Tigermücke gibt es auf der Webseite der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. unter www.kabsev.de sowie beim Rhein-Neckar-Kreis unter www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/tigermuecke