Notizen aus dem Rathaus KW 28/2026
Liebes Team Neckarbischofsheim!
Diese Themen haben wir diese Woche für Sie ausgewählt:
Stadtfest im Schlosspark: Am Wochenende wird gefeiert!
Jetzt rückt es näher: Am Samstag, 11. Juli, und Sonntag, 12. Juli 2026, lädt Neckarbischofsheim wieder zum Stadtfest in den Schlosspark ein. Zwei Tage lang gibt es Musik, Begegnungen, Kultur, Kulinarik und ein buntes Programm für die ganze Familie.
Der Samstag startet um 14.57 Uhr – ja, ganz bewusst zu dieser besonderen Uhrzeit – mit der Kunstausstellung von Schülerinnen und Schülern des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums im Alten Schloss. Ab 16.30 Uhr sorgen die ASG-Bigband und eine belgische Tanzgruppe gemeinsam für Stimmung. Das Projekt ist Teil der Erasmus-Förderung der Europäischen Union. Um 17.30 Uhr folgt ein Saxophon-Quartett des ASGs auf der Schlossparkwiese.
Am Abend übernehmen dann die Bands: Ab 19 Uhr spielt „Heul doch“, ab 21 Uhr steht „Lay Down Layla“ auf der Bühne. Dazwischen wird es um 20.30 Uhr offiziell und feierlich: Gemeinsam mit der Delegation aus unserer Partnerstadt La Chapelle-Saint-Luc eröffnen wir das Stadtfest – selbstverständlich mit Fassbieranstich und Freibier. Ab 22 Uhr geht es im Schlosskeller weiter: Uwe Kröner sowie Steffi Nerpel & Friends bringen Elektro-Stimmung in den Keller des Alten Schlosses.
Am Sonntag beginnt das Fest um 11 Uhr. Die örtlichen Vereine und das Café Mesodi sorgen im Park für Speisen und Getränke, die LandFrauen Neckarbischofsheim servieren ihre Köstlichkeiten traditionell in der Zehntscheune. DJ Nico begleitet den Tag musikalisch. Ab 12 Uhr wartet ein großes Kinderprogramm mit Kutschfahrten, Ponys, Bauklotz-Stapelei, Torwandschießen, Kuscheltierklinik, Spielstationen, Malkreide-Aktion und weiterem Spaß auf große kleine Gäste. Um 14 Uhr spielt außerdem die Band „Abteilung Rock“ der Friedrich-Hecker-Schule Sinsheim.
Die Stadt Neckarbischofsheim und alle beteiligten Vereine freuen sich auf viele Gäste, gute Gespräche, volle Bänke, fröhliche Kinder und ein lebendiges Wochenende im Schlosspark. Bitte laden Sie Ihre Freunde und Bekannten ein!
Was Neckarbischofsheim als Kommune alles bezahlen muss.
Es ist mir immer wieder wichtig, die Menschen in unserer Stadt über Kosten aufzuklären. Denn schließlich möchte jeder gerne wissen, wohin die Steuergelder fließen.
Vor einiger Zeit habe ich bereits darüber berichtet, dass wir für Sonnenschirme in Kindergärten Preise jenseits von Gut und Böse zahlen mussten. Während ein sehr großer Schirm für den privaten Gebrauch vielleicht rund 1.000 Euro kostet, liegt der Preis in der zertifizierten Kindergarten-Version schnell beim Fünffachen. Deutsche Bürokratie und viel zu hohe Standards eben.
Ein weiteres Thema sind die Baumprüfungen, die wir jährlich nachweisen müssen, um unserer besonderen Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. Einmal im Jahr werden also Bäume im Stadtgebiet untersucht, die möglicherweise eine Gefährdung darstellen könnten – zum Beispiel auf Friedhöfen, entlang von Straßen oder (ganz aktuell) im Schlosspark, wo wir ab Samstag unser Stadtfest feiern.
Im Schlosspark stehen 239 (!) Bäume, die jedes Jahr einem Baum-TÜV unterzogen werden müssen. 2026 haben wir diese Prüfung vorgezogen, weil Trockenheit und Pilzerkrankungen vor allem Eschen und Thuja stark zusetzen. Wie gesagt: 239 Bäume mussten geprüft werden. Allein diese Prüfung kostete rund 1.200 Euro. Für Rechenkünstler: Für das gesamte Stadtgebiet liegt der finale Betrag sogar etwa zehnmal höher.
Hinzu kommen die Kosten für das Kappen oder Fällen angeschlagener Bäume sowie für notwendige Nachpflanzungen. Das alles summiert sich schnell zu Kosten im höheren fünfstelligen, teilweise sogar sechsstelligen Bereich pro Jahr.
Gut, dass wir mal darüber gesprochen haben.
Sprechen müssen wir leider auch über die zunehmend illegale Müllentsorgung. Am vergangenen Wochenende landete wieder jede Menge Müll am Bach zwischen Helmhof und Untergimpern. Zwar gibt es einen Anfangsverdacht, wer der Verursacher sein könnte, doch die Beweisführung ist schwierig. Ich bitte Sie deshalb alle, sehr genau hinzuschauen und uns Hinweise zu geben, wenn der Verdacht besteht, dass jemand seinen Müll nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern kostenlos und rücksichtslos in der Natur ablädt. Am Ende zahlen nämlich wir alle dafür: mit Steuergeld, mit Arbeitszeit unseres Bauhofs und mit einer Natur, die diesen Umgang wirklich nicht verdient hat.
Bleiben Sie interessiert, geschmeidig und sportlich.
Wir sehen uns am Wochenende!
Ihr
Thomas Seidelmann
Bürgermeister